| I Einleitung Mit Entstehung der integrativen Waldorfschulinitiative Marzahn-Hellersdorf im Herbst 2007 entsteht der Bedarf von integrativer nachschulischer Betreuung und damit von Hortplätzen. Mit Eröffnung einer jeden weiteren Klasse, wird auch der Bedarf an nachschulischer Betreuung steigen. Insofern wird dieses Konzept weiterentwickelt und insbesondere gemäß den Senatsvorgaben angepasst werden. Grundlage der Hortarbeit ist die Pädagogik Rudolf Steiners. Die Waldorfpädagogik hat die Entwicklung des ganzen Menschen zum Ziel. Körperliche Entwicklung und seelische Erlebnisfähigkeit, einhergehend mit der Entwicklung des Intellekts bilden den Grundstock dieser Pädagogik. Der Lehrplan der Schule, sowie die Großstadtsituation Berlins, sollen in der nachschulischen Betreuung besonders berücksichtigt werden. II Der Träger Der Träger des integrativen Hortes ist der Schulverein III Rahmenbedingungen Das Angebot richtet sich an alle Eltern und Kinder, welche die Waldorfpädagogik wollen und unterstützen. Die Eltern kommen aus allen sozialen Schichten und Nationalitäten. Der Einzugsbereich ist groß. Die Eltern bringen ihre Kinder aus vielen Bezirken Berlins in die Schule. Der Hort übernimmt die nachschulische Betreuung der Schulkinder der Schule. 3.1 Örtlichkeiten und Raumsituation Der Räume des Hortes werden sich in Räumlichen Zusammenhang mit der Johannesschule befinden Die Aktivitäten der Kinder können im Gruppenraum selbst, im Schulhof, auf dem Sportplatz und auf den öffentlichen Spielplätzen in der näheren Umgebung stattfinden. Entsprechend der Vergrößerung der Schule muss sich auch der Hort vergrößern. 3.2 Größe und Platzzahl Je ein Hortraum mit ca 50 m² sowie eine im Flur liegende Bewegungsfläche von ca. 20 m², können von 20 Kinder genutzt werden. Die für die Schule vorgesehenen Kindertoiletten, werden für den Hort doppelt genutzt, ebenso das Lehrerzimmer als Erzieherraum und die Klassenzimmer ggf. als Garderoben. Die Gruppenstruktur ist in jeder Hortgruppe altershomogen. Das Verhältnis der Jungen und Mädchen entscheidet sich nach den Anmeldungen der Eltern. Bei der Verteilung der Hortplätze wird nach Möglichkeit auf ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Jungen und Mädchen geachtet. 3.3 Die Mitarbeiter Haupt-Ansprechpartner für die Eltern ist die Leiterin. Sie ist ebenso wie die Erzieher/innen Haupt-Bezugsperson für die Kinder. Die Stellenanteile der Leitung, sowie der staatlich anerkannten Erzieher/innen, richten sich nach dem Stellenschlüssel des Senats. Nach Möglichkeit wird diesen eine Helferin und eine Praktikantin zugeteilt. Da die Arbeit auf den Grundlagen der Pädagogik von Rudolf Steiner aufgebaut ist, ist es wünschenswert, dass die Erzieher/innen eine zusätzliche Waldorfausbildung haben. Es ist jedoch keine Bedingung. Die Erzieher/innen begleiten die Kinder ihrer Hortgruppe bis zum Ende ihrer Hortzeit, d.h., die Kinder haben von der 1. bis zur 4. Klasse eine feste Bezugsperson. Bei Bedarf kann die Hortzeit, mit entsprechendem Bescheid des Jugendamtes, bis in die 6. Grundschulklasse verlängert werden. 3.4 Öffnungszeiten Entsprechend den Senatsvorgaben, unter Berücksichtigung der Schulzeit, wird eine ganztägige Betreuung angeboten. IV Die pädagogische Arbeit 4.1 Tagesablauf 9.30 - 13.00 Uhr Eintreffen der Kinder im Hort 9.00 - 13.00 Uhr Freispiel oder Aktivitäten mit den Kinder 12.15 - 13.15 Uhr Mittagessen mit Vor- und Nachbereitung 13.15 - 13.45 Uhr Geschichte, Ruhepause 13.45 - 14.15 Uhr Hausaufgabenzeit 14.15 - 16.30 Uhr Freispiel oder andere Aktivitäten mit den Kindern 1 x pro Woche findet eine Dienstbesprechung der Mitarbeiter/innen von derzeit 1 Stunde statt. Die Erzieher/innen nehmen 1 x pro Woche an der Lehrerkonferenz, ca. 1-2 Stunden, teil. 4.2 Unser Bild vom Kind Kinder sind eigenständige Menschen, die ihre körperlichen, geistigen und seelischen Potentiale mitgebracht haben. Durch Vererbung und Erziehung werden diese zusätzlich geprägt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schulkinder ein besonders ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis haben, welches naturgemäß in der Schule zu kurz kommt. Die Kinder im Altern von 6-10 Jahren sind in ihrem sozialen Verhalten noch sehr verunsichert. Konflikte werden oft nicht verbal gelöst, sondern mit den Gliedmaßen. In unserer heutigen technisierten Welt haben die Kinder wenig Möglichkeiten, ihrem körperlichen Bewegungsdrang nachzugehen und ihre Sinne altersgemäß zu entwickeln, so dass es viele Schwächen und Defizite gibt. In unserem Hort soll darauf besondere Rücksicht genommen werden. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen deshalb in der Entwicklung der unteren Sinne ( Lebenssinn, Gleichgewichtssinn, Tastsinn und Eigenbewegungssinn) und der Entwicklung des Sozialverhaltens. Wir betrachten behinderte und verhaltensauffällige Kinder als der Seelenpflege bedürftig. 4.3 Rechte der Kinder Die Kinder haben ein Recht auf eine eigene Persönlichkeitsentwicklung, auf eine freie Meinungsäußerung, die Umsetzung ihrer eigenen Ideen im Rahmen der Möglichkeiten, auf Kindheit, Freude, Glück, Geborgenheit, auf Unbeschwertheit, liebevolle Betreuung und gute, gesunde Ernährung, auf Schutz vor Medienmissbrauch, Konsumabhängigkeit und Gewalt, auf eine altersgemäße Einführung in die Realität und auf Selbstbestimmung im Rahmen des Kindseins. Dies wollen wir in unserem Hort ermöglichen. Durch verschiedene Bewegungsspiele und Spiele zur Sinnesentwicklung, soll den Kindern geholfen werden, ihre unteren Sinne voll und richtig zu entwickeln. Die Bedürfnisse der Kinder werden durch Beobachtungen, durch Gespräche mit den Eltern und Lehrern erfasst. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten, geben die Erzieher/innen den Kindern Hilfe bei der Verwirklichung ihrer Ideen und Wünsche. Sie lassen die Kinder aktiv am Hortgeschehen teilnehmen. 4.4 Die Rolle der Erzieher/innen Die Erzieher/innen holen das Kind dort ab, wo es gerade steht, unter Berücksichtigung seines Entwicklungsstandes, des persönlichen Schicksals, seiner Kenntnisse und Fähigkeiten und seiner Individualität. In diesem Sinne verstehen sich die Erzieher/innen als jemanden, die das Kind auf seinem Weg begleiten und versuchen, ihm den größtmöglichen Entfaltungsraum zu schaffen. Die Erzieher/innen sind Vorbild für das Kind in ihrer Sprache und ihrem sozialen Verhalten. Sie begleiten das Kind auf einem Teil seines Lebensweges und achten auf die Einhaltung der Rechte der Kinder, helfen ihnen in ihrer Entwicklung, bei der Bewältigung von Konflikten und sorgen für eine entsprechend gestaltete Umgebung (z. B. der Horträume) und eine Atmosphäre der Wärme und Fröhlichkeit, die dem Kind Sicherheit und Geborgenheit gibt. Die Erzieher/innen gehen sehr viel auf die Gesprächswünsche der Kinder ein und führen mit Ihnen intensive Gespräche, die auch dazu dienen, Freude und Leid zu verarbeiten und ihr Wissen zu erweitern. Die Erzieher/innen sollen in Konfliktsituationen helfend eingreifen und dafür Sorge tragen, dass die Kinder ein gesundes Sozialverhalten und ein Miteinander lernen. Dazu gehört auch, dass sie das Spielverhalten der Kinder genau beobachten, es in regelmäßigen Abständen dokumentieren und reflektieren. Nicht nur das „Was“ der Spiele, sondern auch das „Wie“ der Spiele, sind hier von besonderer Bedeutung. 4.5 Elternbeteiligung / Elternarbeit Die Eltern sind durch die gewählten Elternvertreter in die Mitbestimmung eingebunden. An regelmäßigen Elternabenden (alle drei Monate) werden nicht nur die Belange des Hortalltags besprochen, sondern auch Einblick in die Pädagogik und die Bildungsarbeit gegeben. Durch das Vorbereiten von Festen und Feiern, Gestalten der Räume usw. sind die Eltern aktiv beteiligt. Bei Bedarf finden darüber hinaus Elterngespräche und Hausbesuche statt. An einem Hort-Nachmittag in der Woche, sind Eltern herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen und können so entspannt einen Einblick gewinnen. 4.6 Grundlagen der pädagogischen Arbeit Den Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit in unserem Hort sehen wir in der Förderung und Entwicklung des sozialen Miteinanders der Kinder und Erwachsenen, sowie in der Sinnesschulung. Das heißt, die Entwicklung der unteren Sinne (Tastsinn, Lebenssinn, Bewegungssinn und Gleichgewichtssinn) sind besonders zur fördern, da sie die Grundvoraussetzung der oberen Sinne sind (Gehörsinn, Sprachsinn, Denksinn, Ichsinn) An der Entwicklung der mittleren Sinne (Geruchssinn, Geschmackssinn, Sehsinn und Gehörsinn) wird ebenfalls gearbeitet. Nach Rudolf Steiner durchzieht das künstlerische Element jegliche Bildungsarbeit, in Kindergarten, Schule und auch Hort. Nachdem die Kinder sich den ganzen Vormittag beim Vermitteln des Lernstoffes bewegt, gesungen, rhythmisch gesprochen, gemalt, gespielt und Geschichten erzählt bekommen haben, stellt sich die Frage, wie die nachschulische Betreuung so zu gestalten ist, dass ein Ausgleich und eine individuelle Förderung gewährleistet werden kann. Bei unserem Hortkonzept ist also der Waldorflehrplan mit zu berücksichtigen. Die Themen können ergänzt und vertieft werden. Defizite der Sinnesentwicklung können z.B. durch Ballspiele, Geschicklichkeitsspiele, Gesellschaftsspiele, töpfern, werkeln, kochen, backen, nähen, basteln usw. abgebaut oder vermindert werden. Auftretende soziale Schwierigkeiten können aufgearbeitet werden. Durch Ausflüge werden die Kinder an die Bewältigung der Großstadtsituation herangeführt (Verkehrsregeln). - Planung und Reflexion der pädagogischen Arbeit Ein mal wöchentlich findet eine Hortkonferenz statt, in der die pädagogische Arbeit in den Gruppen besprochen wird, sowie die Organisation des Gruppenalltags, die Reflexion der Elterngespräche, der Kinderbeobachtungen und Dokumentationen. An den wöchentlich stattfindenden Lehrerkonferenzen nehmen die Erzieherinnen regelmäßig teil, um in einem aktiven pädagogischen Austausch mit den Lehrer/Innen zu stehen. Dazu gehören auch Hospitationen in den einzelnen Klassen(1-4), um die Kinder in der Schulzeit zu erleben um dann in der pädagogischen Arbeit auf jedes Kind individuell eingehen zu können. - Eingewöhnung Die Eingewöhnung wird durch ein gemeinsames Treffen der Kinder und Eltern bereits vor der Einschulung erleichtert. An diesem Spielnachmittag können die Kinder erste Kontakte zu ihren neuen Hortkameraden, den Erzieher/innen und dem Hortraum knüpfen, um nicht am ersten Schultag die Schule mit all ihren neuen Eindrücken und den Hortbereich neu zu erleben, da dies eine seelische Überforderung der Kinder ist. Ein gemeinsamer Beginn aller Hortkinder am ersten Tag lässt den Kindern den Einstieg als Gemeinschaft erleben. - Integration Integration behinderter Kinder wird angeboten. - Feste und Feiern Durch das Feiern der Feste und das Miterleben der verschiedenen Jahreszeiten werden nicht nur kulturelle Werte vermittelt, sondern es sollen ganz besonders Freude, Ruhe, Interesse an der Natur und am anderen Menschen geweckt werden. Christliche Feste werden mit den Kindern und deren Familien gefeiert, wie z.B. Michaeli, St. Martin, Weihnachten. Jahreszeitenfeste wie z.B. Frühlingsanfang, Erntedank, Geburtstage sind besondere Feiertage in der Gruppe. Durch das Sammeln z.B. von Kastanien, Blättern, Blumen, Muscheln, Steinen, Wurzeln usw. sollen die Kinder mithelfen, ihren Jahreszeitentisch mitzugestalten. - Entwicklung des sozialen Verhaltens Die Erzieher/innen sind dafür verantwortlich, dass die Kinder ein gesundes Sozialverhalten lernen, das heißt, Rücksichtnahme und Achtung voreinander haben, dem Schwächeren helfen, Zuhören, Teilen und Konflikte verbal lösen können, aber auch einen gesunden Egoismus entwickeln dürfen. Dies geschieht durch - genaues Beobachten der Kinder in ihrem Spielverhalten - vielfältige Maßnahmen zur Konfliktbewältigung (Vorbild, Gespräche, Nachahmung, Reflexion von Geschehnissen) - Übernahme von Patenschaften (Große - Kleine) - Ausführen von Diensten für die Gruppe - Gesundheitsverhalten Gesundheit ist ein wichtiges Thema. Besonders wird auf gesunde Ernährung und Hygiene geachtet. Das Mittagessen wird von einer Küche geliefert, die überwiegend vegetarisch kocht und vorwiegend Lebensmittel aus dem biologischen Anbau verwendet. Von den Kindern mitgebrachte Nahrung (z.B. Pausenbrot) sollte möglichst keine Süßigkeiten enthalten. In diesem Zusammenhang wird den Kindern ein gesundes Ernährungsverhalten vermittelt. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder in ausreichender Menge trinken und sauberes Wasser, zuckerfreie oder naturbelassene Getränke zu sich nehmen. Das Essen soll in einer harmonischen Atmosphäre eingenommen werden und der Tisch soll schön gedeckt sein. Die Kinder lernen, kulturvoll zu essen und sich am Tisch zu benehmen, sowie ein leises Tischgespräch an ihrem Tisch zu führen. Auch auf die Pflege des Körpers wird geachtet. Hände waschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang soll bei den Kindern zur Gewohnheit werden. Bei Bedarf werden die Hände und das Gesicht eingecremt, sowie die Haare wieder neu gekämmt. Die Kinder gehen bei jedem Wetter (mit entsprechender Bekleidung) hinaus, um genügend frische Luft einzuatmen und ihrem Bewegungsdrang nachkommen zu können. Entsprechen der Wettertemperatur werden die Kinder im Winter eingecremt oder im Sommer mit Sonnenschutzcreme versorgt. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit zu ruhen oder zu schlafen. Es werden Elternversammlungen durchgeführt, die ihnen die Wichtigkeit dieser Themen näher bringen sollen. - Umwelt und Natur Die Kinder erleben die verschiedenen Jahreszeiten - durch Feste und Feiern - durch Spaziergänge und Beobachtungen der Pflanzen in Parks - durch das Sammeln von Naturmaterialien und Basteln damit - durch das Bearbeiten eines Beetes. - durch das Erlebbar machen der verschiedenen Elemente. Durch das Halten eines Aquariums erleben die Kinder den Umgang mit Tieren, übernehmen Verantwortung für die Pflege der Fische und ihrer Umgebung. Ihr Wissen über Tiere und Pflanzen und die Achtung vor ihnen, wird durch das Beobachten und Gespräche gefördert. und entwickelt. - Regeln im Hort aus pädagogischer Sicht Mit den Kindern werden Regeln entwickelt und besprochen. Jedes Kind soll sich so verhalten, dass es kein anderes Kind körperlich, seelisch oder Verbal verletzt. Die Privatsphäre eines jeden Kindes soll geschützt werden. Durch die Vorbildwirkung des pädagogischen Kollegiums erleben die Kinder ein Miteinanderumgehen, das gekennzeichnet ist von gegenseitiger Achtung und Fairness. Entsprechend der Regeln beim Aufenthalt im Freien, dürfen die Kinder sich auf dem Spielplatz und auf Teilen des Schulhofs frei bewegen. Ob und wann das Kind allein vom Hort nach Hause geht, obliegt den Eltern und bedarf einer schriftlichen Bescheinigung. Die Erzieher/innen stehen den Eltern bei dieser Entscheidungsfindung mit Rat und Tat zur Seite. - Selbständigkeitserziehung und Aufsichtspflicht Die Kinder dieser Altersgruppe benötigen auch Zeiten für sich, in denen sie allein und ohne ständige Beobachtung der Erzieher/innen sein dürfen. Dies wird mit den Eltern abgesprochen. Möglichkeiten bieten sich außer in den Horträumen auch im Schulhof, und auf dem Spielplatz. Die Erzieher/innen sind aber immer in der Nähe der Kinder, um im Bedarfsfall schnell zur Stelle zu sein. Über die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe hinaus stehen den Kindern, nach Neigung und auf deren Wunsch, auch die anderen Gruppenräume und Erzieher/innen, sowie die dort angebotenen Aktionen zur Verfügung. Die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Kinder werden entsprechend dem Alter weiterentwickelt. Dazu gehören die Ausübungen der wöchentlichen Ämter, der Umgang mit Werkzeug, das Erledigen der Hausaufgaben. So werden die Kinder darauf vorbereitet, nach der Hortzeit auch allein ihre Zeit sinnvoll zu gestalten. Zum Toilettengang melden sich die Kinder ab und gehen selbständig dorthin. Die Aufsichtspflicht der Erzieher/innen endet mit dem Erscheinen eines Elternteils oder deren Beauftragten bzw. der schriftlichen Erlaubnis der Eltern, dass das Kind zu einer bestimmten Zeit nach Hause gehen darf. - Sprachförderung Bei der Spracherziehung ist das Vorbild des Erwachsenen von großer Wichtigkeit. Die Erzieher/innen sprechen mit den Kindern deutlich, artikuliert und ruhig. Da in diesem Alter die Kommunikation eine immer größere Rolle einnimmt, werden den Kindern vielfältige Möglichkeiten dazu eingeräumt. Durch Geschichten, Lieder, Rollenspiele, Reime, Zungenbrecher, Sprachspiele usw. wird spielerisch an der Sprachentwicklung gearbeitet. Das gegenseitige Zuhören und das Miteinanderreden werden ständig praktiziert. - Musische Erziehung Auf Grund der vielseitigen musischen Betätigung und der Eurythmie in der Waldorfschule mit den Kindern, wird der Hort in diesem Bereich weniger Aktivitäten anbieten, um den Kindern nicht die Freude am Musischen zu nehmen. Es wird jedoch zu den verschiedensten Gelegenheiten gesungen und getanzt. Durch verschiedene Sprach- und Singspiele wird das Rhythmusempfinden weiter geübt. V Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ist ein wichtiger Bestandteil der Hortarbeit. 5.1 Mit der Schule - Teilnahme an den wöchentlichen Lehrerkonferenzen - bei Bedarf gemeinsame Elterngespräche - Zusammenarbeit mit den Klassen- und Fachlehrern - Hospitationen in den Klassen 5.4 Mit den anderen Gruppen des Trägers - regelmäßiger Erfahrungsaustausch und Hospitationen 5.5. Mit der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten - Besuch der Fortbildungsveranstaltungen des Waldorfkindergartenseminars - Teilnahme an den regionsübergreifenden Hortner/innentreffen der Waldorfhorte - Teilnahme an den regionsübergreifenden Trägerversammlungen VI Öffentlichkeitsarbeit Durch den engen Bezug zur Schule wird der Hort die Öffentlichkeitsarbeit der Schule mitbegleiten. VII Qualitätsarbeit Die Mitarbeiter werden kontinuierlich über gesetzliche Veränderungen informiert. Die Leiterin überwacht die Einhaltung darüber. Brandschutztechnische – und Hygienevorschriften, Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werden mindestens 1x im Jahr aufgefrischt. Die pädagogische Weiterbildung erfolgt insbesondere über die Angebote der IVW, aber auch über andere Angebote wie z.B. der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, u.s.w.. Auf die Instandhaltung der Räume wird geachtet. Die innerbetrieblichen Strukturen werden bei Bedarf in Übereinstimmung mit den Senatsvorgaben angepasst. Die Leiterin integriert notwendige Fortbildungsmaßnahmen in den laufenden Betrieb. |